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PV-Anlage Amortisation – Wann sich Ihre Investition wirklich rechnet

Lumiox Redaktion15.02.20265 Min. Lesezeit

Die häufigste Frage vor dem Kauf einer PV-Anlage: Wann habe ich mein Geld wieder rein? Die Antwort hängt von wenigen, klar messbaren Faktoren ab. Dieser Artikel rechnet Ihnen die Amortisation mit konkreten Zahlen vor und zeigt, welche Stellschrauben die Rendite am stärksten beeinflussen.

Was Amortisation bei Photovoltaik genau bedeutet

Amortisation bezeichnet den Zeitpunkt, ab dem die eingesparten Strom- und Einspeisevergütungseinnahmen die Anschaffungskosten übersteigen. Ab diesem Punkt produziert die Anlage quasi kostenlosen Strom. Bei einer Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren bleiben nach der Amortisation noch 15 bis 20 Jahre reinen Gewinn.

Die wichtigsten Einflussfaktoren

Der Eigenverbrauchsanteil ist der größte Hebel: Jede selbst genutzte kWh spart über 35 Cent, eingespeiste kWh bringen nur 8 Cent. Mit Speicher steigt der Eigenverbrauch von 30 auf 60–80 %. Weitere Faktoren: Anschaffungskosten, Sonneneinstrahlung (in Bayern: 1.000–1.100 kWh/kWp) und die Strompreisentwicklung.

Rechenbeispiel: 10-kWp-Anlage in München

Eine PV-Anlage in München mit 10 kWp kostet 14.000 Euro netto, erzeugt 10.500 kWh pro Jahr. Bei 70 % Eigenverbrauch (mit Speicher) ergibt sich eine jährliche Ersparnis von ca. 2.100 Euro. Die Amortisation liegt bei 6,5 bis 7 Jahren.

Rechenbeispiel 10 kWp in München

Investition: 14.000 € | Jahresertrag: 10.500 kWh | Eigenverbrauch (70 %): 7.350 kWh | Ersparnis Eigenverbrauch: 2.572 € | Einspeisevergütung: 252 € | Jährlicher Gesamtvorteil: ca. 2.100 € | Amortisation: ca. 7 Jahre

Typische Fehler bei der Amortisationsberechnung

  • Nur die Einspeisevergütung einrechnen – der Eigenverbrauch ist wirtschaftlich 4x wertvoller
  • Steigende Strompreise ignorieren – jeder Preisanstieg verbessert die Rendite nachträglich
  • Wartungskosten vergessen – 150–300 € pro Jahr für Versicherung und Wartung einplanen

Amortisation beschleunigen: Speicher und Wärmepumpe

Der stärkste Hebel ist die Steigerung des Eigenverbrauchs durch einen Speicher. In Kombination mit einer Wärmepumpe steigt der Gesamtverbrauch und damit der Eigenverbrauchsanteil weiter. Was eine Anlage insgesamt kostet, zeigt unser Ratgeber zu den Photovoltaik Kosten 2026.

Fazit – Die Amortisation liegt bei 7 bis 12 Jahren

Mit Speicher und hohem Eigenverbrauch amortisiert sich eine PV-Anlage in München in 7 bis 9 Jahren. Ohne Speicher dauert es 10 bis 12 Jahre. Danach erzeugen Sie 15 bis 20 Jahre lang nahezu kostenlosen Strom – eine der besten Investitionen, die Eigenheimbesitzer tätigen können.

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Häufig gestellte Fragen

Verbessert ein steigender Strompreis die Amortisation?

Ja, jeder Preisanstieg erhöht den Wert des selbst genutzten Stroms und verkürzt die Amortisation nachträglich.

Lohnt sich PV auch bei niedrigem Eigenverbrauch?

Ja, aber die Amortisation dauert länger. Ohne Speicher und bei geringem Tagesverbrauch sollten Sie mit 10–14 Jahren rechnen.

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